Fliegeruhren

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Auffällig, groß und mit vielen mechanischen Finessen ausgestattet. Fliegeruhren bestechen neben einem meist markant großen Design durch ihre hohe Funktionalität, Widerstandsfähigkeit und natürlich gute Ablesbarkeit, unerheblich ob bei Tag oder Nacht. Im Laufe der Jahre haben dies nahezu allen großen Uhrenhersteller erkannt und lancierten mit bekannten Modellen wie der Cartier Santos, Breitling Navitimer, Bell & Ross Aviation, Omega Speedmaster, IWC Mark XI oder Rolex GMT Master II ästhetische und moderne Armbanduhren, die auch abseits der Fliegerei ein breites Publikum begeistern.
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Helden der Lüfte - Grenzenlose Freiheit am Handgelenk

Immer schon versuchte man, für Flugpiloten spezielle Uhren herzustellen. Die Sportflieger vor allem wollten sehr genaue Uhren, später auch möglichst gut funktionierende Chronographen. Aber sie mussten, besonders in offenen Maschinen, dick gekleidet sein und trugen häufig auch Handschuhe zum Schutz, was seinerzeit ein großes Problem darstellte. Bereits 1906 beschwerte sich der brasilianische Flieger Alberto Santos Dumont bei Louis Cartier darüber, wie unmöglich es sei, während des Fliegens eine Taschenuhr herauszuziehen und ablesen zu müssen. Kurz darauf entwickelte der geniale Juwelier Louis Cartier die „Cartier Santos“ – ein Modell für das Handgelenk, mit verschraubter Krone in übersichtlich eckigem Design. Piloten und Beobachter der internationalen Fliegerei übernahmen noch im zweiten Weltkrieg oft die B-Uhren („Beobachtungsuhren“), die ursprünglich aus dem maritimen Umfeld stammen. Dies waren sehr häufig Taschenchronometer mit Durchmessern von 50 bis zu 55 mm., ausgestattet mit Leuchtziffern und Leuchtzeigern, die an einem Tragriemen befestig waren. So war es nun möglich, die Uhren am Handgelenk oder, was manche Piloten praktischer fanden, am Oberschenkel zu befestigen.




Eine Leidenschaft mit Geschichte

Als der Flugpionier Charles Lindbergh im Jahre 1927 den Atlantik von New York nach Paris in fast 34 Stunden überquerte wusste er wie kein anderer, was bei der Navigation über den Wolken hilfreich ist. Gemeinsam mit dem Uhrenhersteller Longines entwickelte er eine entsprechende Uhr, welche 1932 vorgestellt wurde. Die „Lindbergh“ Uhr erlaubte eine einfache Längengradbestimmung, ist bis heute erfolgreicher Teil der Longines – Kollektion und gilt als ein Klassiker unter den Fliegeruhren. Auch bereits in den 1930er Jahren gab es schon spezielle Flieger – Armbanduhren. Diese waren größer als die normalen Armbanduhren und deutlich robuster. Viele waren mit drehbaren Lünetten ausgestattet, mit welchen man einen bestimmten Zeitpunkt, meist den Flugstart, einstellen konnte. Somit wusste man genau, wie lange man unterwegs war. Die meisten dieser Uhren waren darauf ausgerichtet, dass man sie nicht unter, sondern über dem Jackenärmel trug. Manche Uhren hatten weit herausragende Stell- und Aufzugskronen, die der Pilot auch dann noch benutzen konnte, wenn er dicke Handschuhe trug. Die frühen Piloten – Uhren hatten so gut wie keine Komplikationen. Man wollte, dass die Zeiger von Stunde, Minute und Sekunde gut und ohne Einschränkungen sichtbar waren. Doch vor 50 Jahren kamen unter den Piloten die Chronographen in Mode. Man benötigte wegen der weltweiten Überseeflüge auch mehr und mehr Uhren mit einer zweiten Zeitzone.




Zweite Zeitzone - Pan American Airways und die Rolex GMT Master

Die amerikanische Fluggesellschaft Pan American Airways (PANAM) hatte die Idee, ihre Piloten mit einer Armbanduhr auszustatten, die es ermöglichte, zwei Zeitzonen darzustellen. Mit diesem Auftrag trat PANAM an den exklusiven Schweizer Uhrenhersteller Rolex heran. In kürzester Zeit entwickelte Rolex ein solches Modell unter der damaligen Referenz 6542 - die GMT Master. Diese wurde nach der „Greenwhich Mean Time“ (1884-1928 Weltzeit) benannt und 1954 präsentiert. Bei dem Modell handelte es sich letztlich um eine Weiterentwicklung des Rolex Turn-O-Graph mit der Referenznummer 6202. Rolex erweiterte hier das Werk um eine 24 Stunden Funktion. Gemeinsam mit der neuen drehbaren Lünette mit 24h Anzeige war nun das Ablesen zweier unterschiedlicher Zeitzonen problemlos möglich. Das Datum wurde, mit der für Rolex bekannten Zyklopenlupe, vergrößert – somit war die perfekte Fliegeruhr mit zwei Zeitzonen geschaffen. Noch heute zählt die Rolex GMT Master zu einer der begehrtesten Armbanduhren, hat mit der blau - roten Lünette sicherlich den größten Wiedererkennungswert und genießt Kultstatus unter Kennern und Liebhabern. Entdecken Sie bei Horando die neue Kollektion dieses Uhrenklassikers und tragen Sie ein Stück Geschichte am Handgelenk. Wir bieten Ihnen die klassische Rolex GMT Master II mit schwarzer Keramiklünette ebenso wie die begehrte Referenz 116710BLNR in schwarz - blau. Selbstverständlich ist die GMT Master II Kollektion auch in Stahl und 18 Karat Gelbgold unter der Referenznummer 116713LN ebenso wie in 18 Karat Vollgold (116718) kurzfristig verfügbar. Für Fans der klassischen PEPSI GMT können wir Ihnen das ganz neue Modell Rolex GMT Master II in 18 Karat Weißgold mit blau / roter Keramiklünette (116719BLRO) anbieten. Natürlich steht Ihnen unser Team auch gerne bei der Beschaffung einer VINTAGE Rolex GMT Master beratend zur Seite und sucht für Sie das passende Modell.




Pilotenuhren - Überlebenswichtiges Instrument über den Wolken

In der heutigen Luftfahrt können sich Piloten auf GPS, Bordcomputer und externe Überwachung durch Radar und Tower verlassen. Anfang des 20. Jahrhunderts steuerten die Piloten ihre Maschinen jedoch mehr nach Gefühl als nach exakten Messungen. Eine damalige Fliegeruhr wurde für die Berechnung des Spritverbrauchs benötigt, zeigte den Piloten ihre exakte Position und diente zur Berechnung von Ankunftszeit und Windgeschwindigkeit – also ein überlebenswichtiges Utensil. Viele Piloten richteten den kleinen Zeiger ihrer Uhr auf die Sonne. Halbwegs zwischen dem so ausgerichteten Zeiger und der Position 12 Uhr liegt Süden. Selbst Charles Lindbergh navigierte so, als er 1927 von New York nach Paris flog und entwarf, wie weiter oben beschrieben, mit Longines eine Uhr, mit der diese Art der Navigation besonders einfach war. Später lösten dieses Problem zahlreiche andere Uhrenhersteller, indem sie Armbanduhren auf den Markt brachten, die einen kleinen Kompass enthielten. Dieser war entweder neben der Uhr ins Armand eingearbeitet oder auf der Rückseite des Uhrengehäuses. Der Automobilingenieur Ferdinand Porsche entwarf beispielsweise eine klappbare Uhr, unter der sich ein Marschkompass verbarg.




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