Rolex Daytona vs. Omega Speedmaster Professional: Ikonen im Vergleich

16. Jan 2026by Ethan Carter

Sowohl bei der Rolex Daytona als auch bei der Omega Speedmaster Professional handelt es sich um Zeitmesser, die längst den Status echter Ikonen der Uhrenwelt erreicht haben. Da beide Modelle aus „gutem Hause“ stammen und in die Kategorie der Luxuschronographen fallen, werden sie oftmals verglichen und es stellt sich die Frage: Speedmaster Professional oder Daytona – welche Uhr ist besser? In diesem Beitrag beleuchten wir die zentralen Merkmale beider Uhren, um Uhrenfans bei der Entscheidung für einen der erstklassigen Chronographen zu unterstützen.

Das Wichtigste in Kürze

Nachfolgend besprechen wir mitunter diese Inhalte:

·   Historie: Die 1963 eingeführte Rolex Daytona ist allem voran dafür bekannt, einst die Lieblingsuhr des Rennfahrers Paul Newman gewesen zu sein. Die Speedmaster Professional von Omega ist hingegen nicht im Motorsport, sondern in der Raumfahrt beheimatet. Sie war ab 1965 offizielle Weltraumuhr der NASA und wurde 1969 von Buzz Aldrin getragen, als die Mondlandung gelang.

·   Design und Funktionen: Beide Modelle sind mit einer Chronographenfunktion ausgestattet und aus verschiedenen Materialien (z.B. Edelstahl, Gelbgold und Weißgold) sowie in unterschiedlichen Farbgestaltungen erhältlich. Einer der größte technischen Unterschiede bezieht sich auf das Uhrwerk. Der Omega Chronograph wird von einem Handaufzugskaliber angetrieben, die Rolex Daytona läuft mit Automatikwerk.

·   Preise: Die Omega und Rolex Kollektionen umfassen Luxusuhren, deren Preise sich in einer recht großen Spanne bewegen. Das günstigste Speedmaster Professional Modell liegt preislich beispielsweise bei 7.200 Euro, bei Rolex starten die Preise bei 15.900 Euro.

Geschichte: Von der Rennstrecke auf den Mond

Wie es sich für wahrlich ikonische Luxusuhren gehört, stehen hinter der Speedmaster Professional und der Daytona individuelle Geschichten, die untrennbar mit den Zeitmessern verbunden sind.

Die Geschichte der Daytona, bei deren Namensgebung sich Rolex von der gleichnamigen US-Rennstrecke inspirieren ließ, begann 1963. Die damals veröffentlichte erste Version des Chronographen besaß noch einen Handaufzugsmechanismus und stieß eher auf zurückhaltendes Interesse.

Das änderte sich schlagartig, als der legendäre Rennfahrer Paul Newman Anfang der 70er damit begann, seine Rennen mit einer Daytona am Arm zu bestreiten. Durch den Einfluss des beliebten US-Amerikaners, der unter anderem auch als Schauspieler tätig war, wurde der Daytona massig Aufmerksamkeit zuteil. Die Verkaufszahlen explodierten förmlich und vor allem die „Paul Newman“ Daytona mit schwarzen Totalisatoren auf cremeweißem Blatt wurde im Nu zum Kassenschlager. Das Original-Exemplar, das Newman durch seine Motorsportkarriere begleitete, wurde 2017 übrigens zum stolzen Preis von knapp 17,8 Millionen US-Dollar versteigert.

Wer nun denkt, diese beeindruckende Geschichte sei nicht zu toppen, irrt sich gewaltig. Denn die Historie der Omega Speedmaster Professional übertrifft die der Daytona zweifelsohne um Längen. Während die eine Uhr die ganz großen Rennen erlebte, machte sich die andere nämlich auf den Weg zum Mond. Die Speedmaster Professional war ab 1965 offizielle Weltraumuhr der NASA und befand sich bei der Mondlandung 1969 am Arm des Astronauten Buzz Aldrin. Außerdem war der Luxuszeitmesser, der bis heute den Beinamen „Moonwatch“ trägt, beim ersten Weltraumausstieg 1965 und bei der Apollo 13 Mission von 1970 mit von der Partie.

Design und Modellvielfalt der Rolex und Omega Kollektionen

Die Uhren von Rolex und Omega besitzen Designs, die jeder Uhrenliebhaber auf den ersten Blick erkennt. Beide Chronographen setzen optisch auf Zeitlosigkeit und verbinden sportliche Designelemente mit einer unverkennbaren Eleganz.

Die heute hergestellte Rolex Daytona misst 40 Millimeter im Durchmesser und ist in diesen Materialvarianten verfügbar:

·       Edelstahl (Oystersteel)

·       Gelbgold

·       Weißgold

·       Roségold

·       Bicolor (Stahl und Gelbgold)

·       Platin

Sie kommt an einem Armband aus Edelmetall oder einem sogenannten Oysterflex-Band, einem Elastomer-Armband mit Kern aus Metallfederblättern. Die Totalisatoren heben sich farblich bei fast allen Referenzen deutlich vom Zifferblatt ab und kreieren auf diese Weise eine kontrastreiche Ästhetik.

Mit einem Durchmesser von 42 Millimetern sind moderne Omega Speedmaster Professional „Moonwatch“ Modelle etwas ausladender. Auch sie sind aus Stahl, Gelbgold, Weißgold und Roségold sowie in zwei Bicolor-Ausführungen (Stahl-Gelbgold und Stahl-Roségold) erhältlich, wahlweise kombiniert mit einem Armband aus Edelmetall, Leder, Kautschuk oder Nylon.

Stöbert man durch die beiden Kollektionen, stößt man sowohl bei Omega als auch bei Rolex auf eine breitgefächerte Modellvielfalt mit überwiegend sportlich-dezenten, aber durchaus auch mit einigen extravaganteren Referenzen. Insgesamt macht die Rolex Produktreihe einen etwas moderneren, „schmuckigeren“ Eindruck als die Omega Uhrenserie, die nach wie vor einen stark funktional orientierten Toolwatch-Charakter innehat.

Funktionen: Technik auf höchstem Niveau bei Daytona und Speedmaster

Omega und Rolex sind zwei Uhrenhersteller, die weltweit für ihre technischen Errungenschaften und die hohe Qualität ihrer Uhrwerke bekannt sind. Egal ob Rolex Daytona oder Omega Speedmaster „Moonwatch“: Man bekommt in jedem Fall eine Uhr, die auf handwerklicher und funktionaler Ebene voll und ganz überzeugen kann. Trotzdem möchten wir an dieser Stelle in aller Kürze auf die technischen Eigenschaften der Luxuschronographen zu sprechen kommen:

Technische Daten zur Omega Speedmaster Professional

·       Handaufzugskaliber 1861 / 3861

·       50 Stunden Gangreserve

·       Wasserdicht bis 50 Meter

·       Unverschraubte Chronographendrücker

·       Super-LumiNova Leuchtbeschichtung an Zeigern und Indizes

·       Antimagnetisch

Technische Daten zur Rolex Daytona

·       Automatikwerk Kaliber 4130

·       72 Stunden Gangreserve

·       Wasserdicht bis 100 Meter

·       Verschraubte Chronographendrücker

·       Chromalight Leuchtmasse auf Zeigern und Indizes

·       Gegen Magnetfelder geschützt

Kosten: Preisspannen bei Rolex Daytona und Omega Speedmaster Professional

Bei der Omega Speedmaster beginnen die Preise bei vergleichsweise günstigen 7.200 Euro für das Edelstahlmodell mit Aluminiumlünette und Nylonband (Ref. 310.32.42.50.01.001). Am tiefsten muss der Kunde in die Tasche greifen, wenn er die diamantbesetzte Speedmaster Professional „Moonwatch“ aus Weißgold (Ref. 310.55.42.50.02.001) sein Eigen nennen möchte.

Für die preiswerteste Rolex Daytona bezahlt man über doppelt so viel wie für die günstige Stahl-Speedmaster. Die Oystersteel Uhr mit der Referenznummer 126500LN kostet immerhin 15.900 Euro. Vergleichen mit dem absoluten Preisgiganten der Kollektion ist sie jedoch trotzdem ein Schnäppchen. Denn: Die Roségoldene, diamantbesetzte Referenz 126595TBR lässt sich der Genfer Uhrenkonzern mit 140.100 Euro bezahlen.

Die gute Nachricht für Sparfüchse lautet: Wenn es nicht ausgerechnet eine der beliebtesten Referenzen sein muss und man sich mit gebrauchten Exemplaren anfreunden kann, sind die Speedmaster Professional und Daytona Uhren mit etwas Glück zu niedrigeren Preisen auf dem Zweitmarkt zu bekommen. Auch im HORANDO Sortiment befinden sich immer wieder neue und gebrauchte Daytona und Speedmaster Professional Modelle – echtheitsgeprüft und zu attraktiven Preisen.

Überblick: Daytona und Speedmaster Professional gegenübergestellt

Die folgende Tabelle ermöglicht einen schnellen Vergleich auf einen Blick:

 

Speedmaster Professional

Daytona

Image

„Monduhr“, offizielle NASA-Weltraumuhr

Motorsportuhr, Lieblingsuhr von Paul Newman

Materialien

Gehäuse aus Weiß-, Gelb- und Roségold sowie Edelstahl

 

Armband aus Edelmetall (einfarbig/Bicolor), Leder, Kautschuk oder Nylon

 

Gehäuse aus Edelstahl, Weiß-, Gelb- und Roségold oder Platin

 

Armband aus Edelmetall (einfarbig/ Bicolor) oder elastomerüberzogenen Metallfederblättern

Uhrwerk

Handaufzugskaliber 1861 / 3861

Automatikwerk Kaliber 4130

 

Gangreserve

50 Stunden

72 Stunden

Wasserdichtheit

50 Meter

100 Meter

Leuchtmasse

Super-LumiNova

Chromalight

Listenpreis

Ab 7.200 Euro

Ab 15.900 Euro

 

Fazit: Omega Speedmaster Professional oder Rolex Daytona – eine Frage der persönlichen Präferenz

Zugegeben: Es gibt leichteres, als sich zwischen zwei wahrlich ikonischen Uhren zu entscheiden. Im Falle der Omega Speedmaster Professional „Moonwatch“ und der Rolex Daytona fällt die Wahl umso schwerer, da beide Modelle mit bester Qualität, einem authentischen Design und einem starken Markennamen punkten. Letztendlich ist die Frage, welche der Uhren die bessere Wahl ist, eine Frage der persönlichen Präferenz. Wer den puren Vintage-Look liebt, etwas aufs Budget achten muss und sich einen Zeitmesser mit einer unvergleichlich beeindruckenden Geschichte wünscht, sollte sich für die „Moonwatch“ von Omega entscheiden. Ist man hingegen bereit, etwas mehr Geld zu investieren, weiß elegante Züge bei Sportuhren zu schätzen und hat vielleicht sogar ein Faible für den Rennsport, führt kein Weg an der Rolex Daytona vorbei.

FAQ

Wo kann man Uhren von Rolex und Omega kaufen?

Rolex und Omega Uhren können bei den Herstellern beziehungsweise über Fachhändler, bei unabhängigen (Online-)Händlern sowie über den Zweitmarkt aus privater Hand erworben werden.

Worauf muss man beim Kauf von Luxusuhren achten?

Diese Kriterien sollten beim Uhrenkauf berücksichtigt werden:

·       Seriöser Anbieter

·       Echtheitsprüfung

·       Lieferumfang (am besten vollständig mit Originalbox und Papieren)

·       Zustand und Funktionsfähigkeit bei gebrauchten Modellen

·       Versicherter Versand

Welche Omega Speedmaster Referenz war auf dem Mond?

Buzz Aldrin trug bei der Mondlandung ein Modell mit der Referenznummer ST 105.012.

Welche Rolex Daytona Modelle werden als „Paul Newman“ Daytonas bezeichnet?

Charakteristisch für die „Paul Newman“ Daytona Uhren ist das Exotic-Dial-Design mit cremefarbenem Blatt und schwarzen Totalisatoren. Gehäuse und Armband bestehen klassischerweise aus Edelstahl.

Über den Autor

Autoren | Ethan Carter

Autoren | Ethan Carter

Ethan entdeckte seine Leidenschaft für Uhren durch seine Liebe zum Motorsport. Als Teenager war er begeistert von Steve McQueen und dessen ikonischem Stil, insbesondere seiner TAG Heuer Monaco.

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