Das seltenste Gehäusematerial
Platin kommt in der Erdkruste deutlich seltener vor als Gold und wird in der Uhrmacherei meist in einer Reinheit von 950 Teilen verarbeitet. Es ist rund 40 Prozent schwerer als Gold – ein Unterschied, den man beim Anlegen sofort spürt. Weil das Metall zäh ist und beim Bearbeiten schmiert, ist die Fertigung eines Platingehäuses erheblich aufwendiger als bei Stahl oder Gold; entsprechend klein sind die Serien.
Patina statt Abrieb
Bei Kratzern geht kaum Material verloren, es wird lediglich verdrängt. Über die Jahre entsteht so eine matte, geschlossene Oberfläche, die viele Sammler bewusst erhalten. Platin läuft zudem nicht an und ist hypoallergen; sein zurückhaltender, gräulicher Glanz unterscheidet es bei genauem Hinsehen klar von Weißgold.
Platinuhren bei HORANDO
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