So findet man die passende Uhrengröße

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Die passende Größe auswählen

Natürlich ist die Angabe der Größe einer Uhr nicht mit der Schuhgröße vergleichbar, da man rein theoretisch auch an einem schmalen Handgelenk eine größere Uhr tragen könnte. Um nun jedoch eine passende Uhr zu finden, sollte man zunächst sein Handgelenk mittels Armband ausmessen. Kleine Uhren haben einen Durchmesser von 41 Millimeter und sind dabei besonders für ein Handgelenk mit einem Umfang von ungefähr 16 Zentimetern geeignet. Weist das Handgelenk einen ungefähren Umfang von 19 Zentimetern auf, ist ein mittleres Modell mit 46 Millimeter im Umfang sinnvoll. Nun gibt es darüber hinaus noch Uhrenmodelle, die mit dem Zusatz XXL gekennzeichnet werden. Solche ganz besonders großen Uhren eignen sich vor allem bei einem Handgelenk mit einem Umfang ab 22 Zentimetern.

Allerdings ist die ganze Sache doch nicht so einfach, wie hier dargestellt, denn es kann durchaus noch andere Abstufungen geben, die sich je nach Hersteller signifikant unterscheiden können. Somit bieten einige Hersteller auch besonders kleine Uhren mit einem Umfang von 34 bis 37 Millimeter an. Außerdem können sich auch die Begrifflichkeiten im hohen Maße unterscheiden. Eine Uhr der Größe XXL, kann somit auch als Oversize bezeichnet werden.

Eine Uhr sollte nicht nur nach dem persönlichen Empfinden ausgewählt werden

Die Uhrengröße ist natürlich zunächst ein wichtiges Kriterium, um das eigene Handgelenk sinnvoll zu versorgen. Nur durch die Wahl der korrekten Größe hat eine Uhr auch den perfekten Halt. Doch es geht hierbei längst nicht nur um praktische Aspekte. Eine Uhr im Format XXL kann in bestimmten Berufen durchaus interessant wirken und einen vernünftigen Eindruck hinterlassen. Dies ist unter anderem dann der Fall, wenn man in einem kreativen Beruf tätig ist. Eine Kosmetikerin oder jemand der im Bereich des Designs tätig ist, kann mit einer großen und zudem auch noch sehr bunten Uhr so richtig auffallen. In solchen Berufen ist es dann sicher auch gern gesehen.

Ganz anders kann die Sache in Berufen aussehen, wo ein ganz besonders seriöses Auftreten gefragt ist. Ein Mitarbeiter in einer Bank wird daher eher auf ein dezenteres Modell zurückgreifen, welches nicht durch eine übermäßige Größe auffällt. Natürlich kommt es dabei auch immer ein Stück weit auf die Art der Uhr an. Eine silberne Uhr im Format XXL wirkt selbstverständlich auch noch einmal vollkommen anders als eine große Uhr, die pink oder hellblau ist. Generell sollte in seriösen Berufen, wo man auf sein äußeres Erscheinungsbild ganz besonders stark achten muss eher auf kleinere Uhrengrößen gesetzt werden.

Weitere wichtige Faktoren in Bezug auf die korrekte Größe einer Uhr

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Wie bereits angedeutet ist das Thema Uhrengröße tatsächlich sehr knifflig. Dies fängt wie ebenfalls bereits beschrieben mit den unterschiedlichen Abstufungen an. Nicht alle Hersteller gehen hierbei konform. Doch auch Uhren, die einen gleichen Umfang aufweisen, können ganz anders wirken. Dies liegt vor allem am Verhältnis zwischen dem Ziffernblatt und der Lünette. Eine besonders breite Lünette kann eine Uhr durchaus kleiner wirken lassen, wobei ein ausgedehntes Ziffernblatt durchaus eine Uhr auch größer wirken lassen kann. Dieser Effekt wird dann noch besonders verstärkt, wenn die Lünette sehr fein verarbeitet worden ist. Eine breite Lünette kann eine Uhr auch ein wenig klobig wirken lassen, allerdings liegt natürlich auch dies wieder im Auge des jeweiligen Betrachters. Zudem können auch Farben, die Größenwahrnehmung einer Uhr beeinflussen. Eine schwarze Uhr wirkt dabei in der Tendenz immer auch ein wenig pompöser.

Letztlich kann man sich an folgenden Größenordnungen orientieren:

  • Ein Handgelenkumfang von 16 cm ergibt einen Uhrdurchmesser von 38 mm – 41 mm

  • Ein Handgelenkumfang von 17 cm ergibt einen Uhrdurchmesser von 39 mm – 42 mm

  • Ein Handgelenkumfang von 18 cm ergibt einen Uhrdurchmesser von 40 mm – 44 mm

  • Ein Handgelenkumfang von 19 cm ergibt einen Uhrdurchmesser von 41 mm – 45 mm#

  • Ein Handgelenkumfang von 20 cm ergibt einen Uhrdurchmesser von 42 mm – 46 mm

  • Ein Handgelenkumfang von 21 cm ergibt einen Uhrdurchmesser von 43 mm – 50 mm

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Die passende Uhrengröße am Handgelenk bestimmen

Doch wie geht man nun vor, wenn man die korrekte Uhrengröße mithilfe des Handgelenks ablesen möchte? Hier nimmt man sich am besten ein biegsames Lineal oder eben noch besser ein Maßband zu Hilfe. Nun kann man den genauen Wert ablesen. Diesen ermittelten Wert in Zentimetern multipliziert man im Anschluss mit einem Faktor 2,3. So erhält man die korrekte Uhrengröße. Bei einem Handgelenkumfang von 20 Zentimetern würde sich somit ein Uhrdurchmesser von 46 mm ergeben.

Nun muss man allerdings auch zwischen runden und eckigen Uhren unterscheiden. Entscheidet man sich für eine eckige Uhr ist es daher durchaus sinnvoll noch einmal 20 Prozent vom Gesamtergebnis abzuziehen, um auf einen angemessenen Mittelwert zu kommen.

Männer und Frauen haben teils andere Bedürfnisse

Auch das Geschlecht kann bei der Wahl der korrekten Uhrengröße eine wichtige Rolle spielen. Als Mann bevorzugt man häufig eine größere Uhr. Dies ist auch eigentlich kein Wunder, denn es ist für viele Männer der einzige Schmuck, der regelmäßig getragen wird und hat daher eine ganz besonders wichtige Bedeutung. Ist die gewählte Uhr dann letztlich eine Nummer zu groß, muss dies keineswegs ein Problem darstellen.

Frauen entscheiden hier oft anders. Hier sollen Uhren eher klein und fein wirken. Auch dieser Sachverhalt ist dabei gar nicht unbedingt verwunderlich, denn nahezu jede Frau trägt Ringe, Ketten und teilweise noch anderen Schmuck. Die Uhr muss somit nicht unbedingt das wichtigste Schmuckstück sein.

Das Design kann ebenfalls die Uhrengröße beeinflussen

Farbe und Form, sowie die jeweilige Bauweise einer Uhr können sich ebenfalls sehr stark auf das Erscheinungsbild in Bezug auf die Größe einer Uhr auswirken. Ein schwarzes, sehr weit ausgedehntes Ziffernblatt lässt eine Uhr dabei oft als ganz besonders groß erscheinen. Eine weiße Uhr mit einer breiten Lünette und einem schmalen Ziffernblatt kann hier oft als wesentlich kleiner empfunden werden, obwohl die beiden Größen vergleichbar sind.

Fazit

Die Welt der Armbanduhren ist extrem bunt und vielfältig. Um die passende Uhrengröße zu ermitteln, sollte man zunächst das eigene Handgelenk ausmessen und den ermittelten Wert vor allem mit Blick auf runde Uhren mit dem Faktor 2,3 multiplizieren. Letztlich muss einem die jeweilige Uhr aber auch gefallen. Männer entscheiden sich oft für etwas größere Modelle.


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