Wozu ein Uhrenbeweger dient
Eine Automatikuhr bezieht ihre Energie aus der Bewegung des Handgelenks. Wird sie mehrere Tage nicht getragen, bleibt sie stehen und muss anschließend neu gestellt werden – bei Modellen mit Ewigem Kalender, Mondphase oder Jahreskalender ist das ein spürbarer Aufwand. Ein Uhrenbeweger hält das Werk in Gang und erspart diesen Schritt. Zugleich bleibt das Schmiermittel im Werk in Bewegung, was einer Verharzung bei sehr langen Standzeiten entgegenwirkt.
Programmierung und Einstellung
Die Gentlemen-Modelle lassen sich pro Uhrenplatz getrennt einstellen. Wählbar sind die Drehrichtung – im Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn oder abwechselnd – sowie die Anzahl der Umdrehungen pro Tag. Diese Werte unterscheiden sich je nach Uhrwerk, weshalb sich ein Blick in die Herstellerangaben der jeweiligen Uhr lohnt. Gerne beraten wir Sie dazu telefonisch.
Verarbeitung und Betrieb
Die Gehäuse werden aus furnierten Hölzern gefertigt und mehrfach lackiert. Der Antrieb arbeitet leise genug für den Betrieb im Schlaf- oder Arbeitszimmer. Je nach Modell erfolgt die Stromversorgung über Netzteil oder wahlweise über Batterien, was den Einsatz auch im Tresor ermöglicht.