Automatique und Bathyscaphe – die beiden Gesichter der Linie
Die Fifty Fathoms Automatique ist die direkte Nachfahrin des Originals und trägt eine markante Lünette mit Saphirglaseinlage, unter der die Skala liegt. Mit 42 oder 45 Millimetern Durchmesser und 300 Metern Wasserdichtigkeit ist sie eine ausgewachsene Taucheruhr, die Blancpain in Edelstahl, Titan, Keramik sowie in Rosé- und Weißgold fertigt. Die Bathyscaphe greift dagegen eine schlankere Variante aus den späten 1950er Jahren auf: flacheres Gehäuse, ruhigere Zifferblattgestaltung und Durchmesser um 38 und 43 Millimeter. Sie lässt sich auch abseits des Wassers tragen und wird häufig mit Textil- oder Kautschukband kombiniert, während die Automatique auch am Metallband und am Krokodillederband angeboten wird.
Manufakturkaliber mit langer Gangreserve
In den Fifty Fathoms arbeiten Manufakturwerke aus eigener Fertigung, darunter die Kaliberfamilien 1315 und 1150 sowie 1153 und 1163 für die Modelle mit Zusatzanzeigen. Das 1315 speichert über drei in Serie geschaltete Federhäuser rund 120 Stunden Gangreserve, das 1150 kommt auf etwa 100 Stunden – beides deutlich mehr, als bei Taucheruhren üblich ist. Die Unruhspirale besteht bei vielen Referenzen aus Silizium, was das Werk unempfindlich gegen Magnetfelder macht und die Ganggenauigkeit über die Zeit stabil hält. Ein Saphirglasboden gibt bei den meisten Ausführungen den Blick auf den dekorierten Rotor frei.
Für wen die Fifty Fathoms gemacht ist
Die Fifty Fathoms richtet sich an alle, die eine Taucheruhr mit echter Historie suchen und dabei Wert auf Manufakturarbeit legen. Sie ist robuster ausgelegt, als es ihr Preisniveau vermuten lässt, und wird von Sammlern ebenso getragen wie im Alltag. Wer es kompakter mag, findet in der Bathyscaphe die zurückhaltendere Interpretation, wer die volle Präsenz des Originals sucht, greift zur Automatique. Wenn Sie Fragen zu einer bestimmten Referenz haben oder ein Modell suchen, das Sie hier nicht finden, sprechen Sie uns gerne an.