Warum die Daytona in Gold besonders gefragt ist
Während die Edelstahl-Daytona vor allem über ihre Verfügbarkeit diskutiert wird, punktet die Goldausführung mit gestalterischer Vielfalt. Rolex kombiniert hier Zifferblätter, Lünetten und Bänder in Varianten, die es in Stahl nicht gibt – etwa die Keramiklünette in Verbindung mit Everose oder das Oysterflex-Band, das Kautschuk über einer Metallseele führt und dadurch die Stabilität eines Gliederbands mit dem Tragegefühl von Kautschuk verbindet.
Das Kaliber 4130 und sein Nachfolger
Das 2000 eingeführte Kaliber 4130 war der erste vollständig eigenentwickelte Chronograph von Rolex. Es arbeitet mit vertikaler Kupplung und Säulenrad und kommt mit deutlich weniger Bauteilen aus als vergleichbare Werke. 2023 folgte das überarbeitete Kaliber 4131 mit Chronergy-Hemmung und veränderter Brückenarchitektur. An der Gangreserve von rund 72 Stunden änderte sich nichts.
Goldlegierungen bei Rolex
Rolex gießt sämtliche Goldlegierungen in der eigenen Giesserei. Everose ist eine patentierte Rotgoldlegierung mit Platinanteil, die dem Ausbleichen des Rottöns entgegenwirkt – ein bekanntes Problem älterer Rotgolduhren anderer Häuser. Gelbgold und Weißgold werden ebenfalls in 18 Karat verarbeitet, Weißgold ohne die sonst übliche Rhodinierung.
Beim Kauf zu beachten
Bei Goldmodellen lohnt der Blick auf Zifferblatt und Lünettenmaterial, da diese Kombinationen den Preis stärker bestimmen als bei Stahlmodellen. Meteoritzifferblätter sind in ihrer Struktur einzigartig und werden entsprechend gehandelt. Wir dokumentieren zu jeder Uhr Referenz, Zifferblattvariante und Lieferumfang.