IWC Montres d'aviateur IWC Pilot's Watch Mark XX

Die Beobachtungsuhr in ihrer heutigen Form

Die Mark XX führt eine Reihe fort, die mit der Mark 11 für die britische Luftwaffe begann. Geblieben sind das klar ablesbare Zifferblatt mit Dreieck bei zwölf Uhr, das Weicheisen-Innengehäuse zum Schutz vor Magnetfeldern und die schnörkellose Gestaltung. Im Inneren arbeitet das Manufakturkaliber 32111 mit 120 Stunden Gangreserve, das Gehäuse misst 40mm und ist bis 100 Meter wasserdicht.

Kaliber 32111 und fünf Tage Gangreserve

Das Werk der 32000er-Familie läuft mit einem Klinkenaufzug, der die Zugfeder in beide Drehrichtungen des Rotors spannt. Nach vollem Aufzug reichen 120 Stunden – wer die Uhr am Freitagabend ablegt, findet sie am Montagmorgen laufend vor. Das ist der spürbarste Unterschied zur Vorgängerin Mark XVIII mit ihrem zugekauften Werk.

Warum der Weicheisenkern noch immer verbaut wird

Das Innengehäuse aus Weicheisen leitet Magnetfelder um das Werk herum, statt sie hindurchzulassen. Im Cockpit war das eine Notwendigkeit, im Alltag schützt es vor Lautsprechern, Tablethüllen und Verschlussmagneten – den häufigsten Ursachen dafür, dass eine mechanische Uhr plötzlich vorgeht.

Zifferblätter und Sondereditionen

Neben Schwarz, Blau und Grün gibt es die Mark XX in den Editionen Le Petit Prince mit tiefblauem Zifferblatt und in der Ausführung für das Mercedes-AMG PETRONAS Formula One Team. Geliefert wird wahlweise am Kalbslederband oder am Edelstahlarmband mit EasX-CHANGE-System, das sich ohne Werkzeug wechseln lässt.

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