Breitling

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Wenn man Uhren nach ihren typischen Nationalqualitäten einschätzen sollte, dann wäre die Breitling Luxusuhr wohl diejenige mit dem meisten Schweiz-Anteil in sich. Jedes Detail an ihr ist im Lande gefertigt und sie selbst natürlich auch. Genauso penibel geht Breitling bei der Zertifizierung vor. Beim Kauf von Breitling Luxusuhren im Internet muss man kein Risiko fürchten: Seit 1999 lässt das Traditionshaus alle Zeitmesser von der COSC auf Ganggenauigkeit und Zuverlässigkeit als Chronometer prüfen, abnehmen und zertifizieren.

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Chronik der Breitling Luxusuhren: Himmelstrebend und in tiefster Tiefe zuhause

Wie bei vielen heute weltweit vertretenen Premium Uhrenbrands beginnt alles mit in einer kleinen Uhrmacherwerkstatt. Der 24-jährige Léon Breitling, Sohn deutschstämmiger Eltern, gründet sein Unternehmen 1884 in Saint-Imier im Berner Jura – zeitnah zur Entwicklung des „Normalsegelapparats“ des Otto Lilienthal, des ersten Flugzeugs, das in Serie ging und (mindestens) 9 Abnehmer hatte. Breitlings Pläne sind von Beginn an ehrgeizig: Exklusive Präzisionsinstrumente für spezialisierte Sektoren in Industrie, Forschung, Sport, Militär und Wissenschaft will er entwickeln. Bereits 1892 zieht Breitling in größere Räume nach La Chaux-de-Fonds, der Uhrenschmiede der Schweiz. Seine Zeit ist geprägt von der erwachenden Leidenschaft für rasantes Tempo und sportlichen Wettbewerb. Stoppuhren werden allerdings noch über die Aufzugskrone gesteuert. Aber Léon Breitling wird die Kurzzeitmessung revolutionieren. Die Spezialisierung auf Chronographen generiert 1915 das erste „Chronographen-Bracelet“ mit Chronographenzeiger und 30-Minuten-Zähler, 1923 den ersten unabhängigen Chronographendrücker und 1934 einen zweiten, der mit der Rückstellungsoption auf Null die Zeitmessung endgültig in die Neuzeit katapultierte. Breitling führt nun über 40 unterschiedliche Chronographen-Modelle im Portfolio und bis heute ist sein Erfolgsmodell richtungweisend für jeden modernen Chronographen.




Titan der Tiefe: Breitling Superocean 44

Eine Breitling der neuesten Generation: 2000 Tiefenmeter können ihr nichts anhaben, auch in der tiefsten Schwärze der Ozeane zeigt ihr dynamisches Zifferblatt mit den schräg gestellten Ziffer-Applikationen und dem ausgewogenen Farbspiel vor schwarzem Untergrund höchst verlässlich die Zeiten an. Druckunterschiede innerhalb und außerhalb des 44-mm-Gehäuses aus Gold und Stahl federt ein Sicherheitsventil ab. Mit einer Gangreserve von 40 Stunden, der verschraubten Krone, bombierten und beidseitig entspiegeltem Saphirglas und der in einer Richtung drehbaren Lünette mit Sperre ist die Superocean Serie (bspw. Referenz A1732124.BA61.154A) ein Star unter Wasser und zu Lande. Die „Breitling nach Maß“ geht auf individuelle Wünsche ein.




Up up and away – Breitling hebt ab!

Bereits bevor Breitling 1936 zum Produzenten und Lieferanten der Royal Air Force avanciert zündet seine Passion für Borduhren und Militärflugzeuginstrumentarium. Doch jetzt ist die Zeit reif: Der Breitling Chronomat aus dem Jahr 1942 wird offizieller Zeitmesser der US Army Air Force. Heute setzen über 30 zivile Luftfahrtgesellschaften weltweit ihr Vertrauen in ihn. Und spätestens ab der Vorstellung des Breitling Navitimer im Jahr 1952 ist der Ruf des Hauses als der Spezialist für Fliegeruhren etabliert. Und darüberhinaus: Am 24. Mai 1962 umrundet die Breitling Cosmonaute mit dem Astronauten Scott Carpenter in der Weltraumkapsel Aurora einmal die Erde. 1969 gelingt in einer – streng geheim gehaltenen - Zusammenarbeit mit Hamilton-Büren und Heuer-Leonidas der erste Chronograph mit Selbstaufzug. Ein Triumpf. Die bahnbrechende Kreation aus Chronograph und Automatikwerk namens „Chronomatic“ wird bei der gleichzeitigen Präsentation in New York, Hongkong, Beirut und Genf mit Begeisterung aufgenommen. Auch in den Breitling Modellen Co-Pilot Automatic, Chronomat Automatic und Navitimer (bspw. Referenz AB012012.BB01.743P.A20BA.1) Automatic ticken die Uhrwerke Calibre 11, 12, 14, 15.

Der Wirbelsturm der Quarzkrise, der über die gesamte Uhrenindustrie hinweg fegte, rüttelt auch an den Grundfesten der Breitling-Manufaktur. 1984 – jetzt bereits unter dem Firmennamen Breitling Montres und mit dem neuen Unternehmenskopf Ernest Schneider – trägt der Chronomat wesentlich zum Revival des Chronographen teil. Mit der Breitling Emergency, einem multifunktionellen Chronographen mit Notrufsender schlägt 1995 eine historische Stunde in der Entwicklung der Fliegeruhr. Seine Signale lassen sich auf der im Flugverkehr gültigen Frequenz 121,5 MHz orten. Mit der Entwicklung der Montbrillant ehrt Breitling den historischen Flug der Brüder Wright vom 17.12.1903, der als Initialzündung der Luftfahrt gilt.




Ein überaus starker Charakter - das Breitling-Ego

Die geflügelte Initiale B der Breitling-Logos visualisiert ebenso markant wie das unverwechselbare Breitling-Uhrendesign das Selbstverständnis des Unternehmens als bevorzugter Lieferant der militärischen und zivilen Luftfahrt. Ein Anspruch, der im Breitling Jet Team, der größten zivilen Kunstflugstaffel Europas, Gestalt annimmt. Auch der gemeinsam mit dem Internationalen Luftverband ins Leben gerufene Breitling World Cup ist eine Reverenz an das Flugwesen. In der Breitling Academy durchlaufen Kandidaten, die den hohen Eintrittsanforderungen genügen, einen Pilotengrundkurs. Breitling setzt weiterhin auf spektakuläre Aktionen. Mit dem „Breitling Orbiter“ umrunden Brian Jones und Bertrand Piccard in einem Heißluftballon die Erde. Ab dem Start am 1. März 1999 in der Schweiz und der Landung am 21. März 1999 in Ägypten ohne jegliche Zwischenlandung!

Der Uhren-Titan lässt gerne seine Muskeln spielen: Auch die weltweit letzte, noch für Passagierflüge zugelassene Super Constellation wird von Breitling gesponsert. Und die von ihm ins Leben gerufene Flugstaffel „Breitling Fighters“ stellt auf international besetzten Flugveranstaltungen mit Militärflugzeuglegenden wie Mustang, Spitfire, Kittyhawk, Corsair, Yakoview, Messerschmitt authentische Kampfsituationen nach. Offensiver kann man seine Leidenschaft für die Aeronautik kaum zeigen. Nicht nur für Flieger und Taucher ist Breitling ein Synonym für maximale Technikbeherrschung und herausragendes Design. Breitling verbindet Extrem- und Spitzensportler, Leinwandgrößen, Autorennfahrer, Astronauten und Autobauer mit Uhren-Aficionados, die größte Hochachtung für außergewöhnliche Qualität bei Luxusuhren hegen. Übrigens sollen Piloten mit 8% am Breitling Aufkommen eine eher marginale Käufergruppe ausmachen. Das Image von Verwegenheit und Pioniertum aber bleibt an Breitling haften und überträgt sich auf die Träger.




Breitling & Bentley – britische Eleganz und Schweizer Gipfelstürmertum

Für sein 2002 erschienenes Modell Continental GT vertraute der exklusive Autobauer Bentley erstmals auf die Unterstützung einer Uhrenmanufaktur – aber nicht irgendeiner. Natürlich war es Breitling, der der technischen Bordinstrumentierung des bis dahin leistungsstärksten Bentley-Modells seinen Stempel aufdrückte. Die „Breitling für Bentley“-Chronografen aus Gold, Stahl oder Titan, die aus dieser Zusammenarbeit hervorgingen, atmen Perfektion, Noblesse, Schönheit und Detailpflege. Verfeinerte Lebensart im Zeichen des geflügelten B!

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