Tudor

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„Seine Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen“, heißt es im Volksmund keck. Stimmt. Aber wenn der Apfel nicht weit vom Stamm fällt kann das nur vom Vorteil sein - solange der Stamm Rolex heißt. Der Markenname Rolex hat Klang rund um den gesamten Erdball. Er steht für höchsten Luxus bei Armbanduhren, für Eleganz, Privileg und Präferenz bei Geldadel und Prominenz, bei Wirtschaftseliten und gesellschaftlichen Spitzen. Allerdings gehört die Marke auch zu den meistkopierten Luxusuhren, und das hat ihr einen kleinen Nachgeschmack von Beliebtheit bei „Möchtegerns“ eingebracht. Wofür die Marke keinerlei Verantwortung trägt, was sie auch nicht zu trüben vermag. Qualität hat ihre eigene Souveränität. Sensiblere Persönlichkeiten aber, die auf eine astreine Produktaussage pochen, haben eine hervorragende Alternative: Tudor, die kleine Schwester, kostengünstiger aber nicht weniger Klassenprimus wie die große, jede in ihrem Marktsegment.

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Der clevere Schachzug des Uhrmachers aus Kulmbach

Vielen ist die Familienzugehörigkeit gar nicht bekannt, obwohl Tudor die Ähnlichkeit mit der Stammmarke nicht verleugnet. Uhrenpionier und genialer Vordenker Hans Wilsdorf, im fränkischen Kulmbach geboren und bereits mit 24 Jahren Gründer der Marke Rolex in Genf war auch im Marketing seiner Zeit - zumindest seiner Branche - weit voraus. Nachdem seine Rolex bereits eine steile Karriere absolviert hatte, dachte er über eine Preissegmentierung bei Rolex nach. Eine zweite Uhrenlinie sollte neue Märkte und Zielgruppen erschließen und weiteres Wachstum stabilisieren. Wilsdorf wollte eine Marke etablieren, die kostengünstiger und erschwinglicher als die Rolex, aber genauso effizient und leistungsfähig wie diese sein sollte.


Bereits 1926 ließ er die Marke „The Tudor“ über die Firma Veuve de Philippe Hüther ins Handelsregister eintragen. 1936 übernahm er sie, und 1946 gründete er die Tochtergesellschaft Montres Tudor SA. Fairer Preis + Rolex-Qualität lautete die Zauberformel. Die Strategie ging auf: Eine Rolex Lady Oyster Perpetual kostet mehr als das Doppelte einer Tudor Grantour für Damen. Möglich wurde das kundenfreundliche Pricing bei gleichzeitigem Beibehalten der Rolex-Standards durch die Verwendung von zugelieferten Uhrwerken aus ausschließlich Schweizer Provenienz. Seit 1990 ist Tudor autonom bei der Produktion der Gehäuse, Kronen und Böden, die bis dahin aus der Rolex-Fertigung stammten. Im 50. Lebensjahr, das im Jahr 1996 gefeiert wurde, war Montres Tudor S.A. längst zur eigenständigen, hochwertigen Marke herangewachsen und konnte sich aus den Schuhen der großen Schwester zurückziehen: Tudor-Uhren, Kronen, Bänder und Gehäuse kamen fortan ohne die vorher noch gebräuchlichen Zitate, die auf Rolex hinwiesen, aus. Der umtriebige Unternehmer Wilsdorf rief noch weitere Handelsmarken wie Aqua, Oyser, Genex, W&D, Rolwatco, Unicorn und Marconi ins Leben. Doch es blieb Tudor überlassen, neben der Hauptmarke Rolex den Rahm abzuschöpfen.


HORANDO fördert den Uhrenkauf im Internet und handelt gleichzeitig stationär mit exquisiten Uhren, de luxe Armbanduhren von Weltruf, interessanten Newcomern und gängigen Luxusmarken. Für jedes Portfolio und jedes Budget findet der Sammler, Liebhaber oder Markenneuling das richtige Stück. Wir wollen, dass Träger und Uhr zusammenpassen. Der digitale Handel mit Luxusuhren hat sich aus einer Nische zu einem starken Segment entwickelt.




Das kühne Gesicht der TUDOR

Anders als bei Rolex ist das Markenimage der Tudor auf Abenteuer, Kräftemessen und Dynamik ausgerichtet. Den Ausstieg aus der gewohnten Lebenswelt verspricht die Marke, fiktive Reisen durch arktische Weiten, über Vulkankrater und entlang steiler Küstenabschnitte. Cowboys des Alltags, die sich selbst kaum Grenzen setzen, identifizieren sich mit ihr. Naturgewalten, Eruptionen, Wildnis werden evoziert, Fantasie und Imagination, Kühnheit und Mut, visionäre Kraft. Das kalkulierbare Risiko und der Wille es anzunehmen. Klare Farben, die Emotionen, Erlebnis, Event verkörpern oder – wie bei den Taucheruhren – die Geheimnisse der Unterwasserwelt, setzen optische Akzente. Die ästhetische Sprache bei Tudor ist an Sport, Natur, Technologie ausgerichtet. Bei den Sport-Kollektionen North Flag (bspw. Referenz 91210N) und Grantour findet dies seinen Ausdruck in der matten Oberfläche des gebürsteten Gehäuses, in sandgestrahlten Details und in der kontrastreichen Farbigkeit. Auf der BASELWORLD 2015 präsentierte Tudor zwei Neuheiten, die in ihrer expressiven Kraft typisch für das vom Unternehmen gewünschte Markenbild stehen: Die Taucheruhr Tudor Pelagos (bspw. Referenz 25600TB) und die Tudor Fastrider, die aus der Kooperation mit dem unkonventionellen italienischen Motorradhersteller Ducati herstammt.



Exzellenz Pelagos – die perfekte Taucheruhr

Produktqualität und Tragekomfort gehören bei Tudor zu den essenziellen Standards. Die Pelagos genoss als eine der ausgereiftesten Taucheruhren längst Kultstatus, als sie 2015 mit einer Sensation aufwartete: einem von Tudor selbst entwickelten und gebauten Uhrwerk – eine besondere Herausforderung in der Geschichte der Marke. Das Kaliber TUDOR MT5612 macht ihre Träger unabhängig, flexibel und einsatzstark. Die Gangreserve von 70 Stunden, die Keramikdrehscheibe mit großzügig gestalteten Indices und viel phosphoreszierender Leuchtmasse, ein Farbspiel, das der Sichtbarkeit in großen Tiefen angepasst ist und das Heliumventil auf der 9-Uhr-Position bieten dem Taucher weitest gehende Sicherheit. Das todschicke, vor allem aber die Sicherheit stützende Titanarmband passt sich durch einen Federmechanismus den Druckverhältnissen des Taucheranzuges an. Alternativ wählbar ist ein Kautschuk-Armband mit Stiftschließe. Die noble Farbkombination auf Zifferblatt und Lünette macht diese sportive Luxusuhr zu einem wahren Hingucker. Die bisher schwarze Keramik wurde durch ein Mattblau ersetzt. Sie greift die Farbe der Taucheruhren auf, wie sie seit den Sechziger Jahren üblich ist. Die Tudor Pelagos ist unbestritten ein kleines Uhrenwunder, zu Wasser und zu Lande, ebenso wie die Tudor Heritage (bspw. Referenz 79230N).




Sportfex Fastrider – der Draufgänger unter den Tudors

Eine Uhr wie ein Motorrad? Auch wenn die Vorstellung kühn wirkt – die Tudor Fastrider kommt dieser Vision schon ziemlich nahe. Nicht nur für leidenschaftliche Biker und Motorradfans eine Augenweide und technische Bravourleistung, eine Hommage an den Motorradrennsport, eine gelungene Liaison von Technik, Design und Feinuhrmacherkunst. Beim Motorradbauer Ducati schlug sich die Zusammenarbeit mit Tudor in der Entwicklung eines der innovativsten Unternehmensmodelle – dem Scrambler – nieder. Freiheit, Abenteuer, Urbanität – dafür stehen die kräftigen, klaren Farben Gelb, Rot, Olivgrün des Fastriders. Die matte Gestaltung des gebürsteten Gehäuses betont den Technikgedanken, ebenso wie die kantige Anmutung und die Vielzahl der Features. Starker Gag: Optisch evozieren die Uhrbänder Motorradsättel mit Ziernähten. Und die Gangreserve von 46 Stunden ist lange genug für eine ausgiebige Spritztour. - Easy Rider lässt grüßen!

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