Cartier

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Louis Cartier nahm sich der Uhr an, als Armbanduhren vor allem noch Schmuck waren. Schmuck der Superklasse mit einer starken Prise französischer Raffinesse war sein Metier. Im Zweiten französischen Kaiserreich machten Kleider und Schmuck in besonderem Maße Leute. Seit ihrer Heirat mit Napoléon III war Frankreichs letzte Monarchin Eugénie imperiale Stammkundin bei Cartier, und antike Taschenuhren lagen ab 1859 in den süperben Cartier-Auslagen auf dem Pariser Boulevard des Italiens. In der Uhren-Neuzeit sonnen sich VIPS und Tops-Stars, Hochadel und Schwerindustrie bei Mega-Events und Galas mit Vorliebe im Glanz funkelnder Cartier-Preziosen. Bei einer glitzernden Luxusmarke wie Cartier bleibt es nicht aus, dass sich auch klatschbunte Histörchen um sie ranken. Royale Ereignisse haben immer Saison. 2015 huldigten die Monegassen den fürstlichen Täuflingen mit einer kostbaren Gürtelschnalle und einer Cartier-Uhr aus den Zwanziger Jahren.


Prinzessin Caroline zeigt sich gerne mit der Tiara, die Louis Cartier für ihre Großmutter entwarf und dass Grace Kelly und Liz Taylor in der Vergangenheit und ihre Nachfolgerinnen im Ruhm Nicole Kidmann, Monica Bellucci, Jennifer Lopez und Liv Tyler mit Cartier innig verquickt waren und sind, verwundert nicht, vor allem, wenn legendäre Steine wie der 83 Karat starke „Star of South Africa“ mit im Spiel sind. Richard Burton erwarb für seine Noch- oder Schon-wieder-Gattin Liz Taylor bei Cartier den größten Diamanten der jemals geschliffen wurde. Auch der Luxusuhrenspezialist HORANDO fühlt sich der Aura des französischen Nobelhauses verpflichtet und setzt seine Expertise dafür ein, seine Kunden mit ausgesuchten Cartier-Modellen zu bestücken. Beim Luxusuhrenkauf im Internet kommt es in erster Linie auf Vertrauen und Sicherheit an. Mit seinem weit gesteckten Netzwerk ist HORANDO in der Lage, auch die Wünsche nach raren und begehrten Cartier Modellen aus den Kollektionen Tank, Pasha C, Panthère, Santos, Ballon Bleue in kurzer Zeit zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu erfüllen.

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Aufstieg, Glanz und Wandel des Hauses Cartier

1888 erkennt der Sohn des Firmengründers Louis Cartier die Bedeutung der Armbanduhr und nimmt außer eigenen Damenmodellen auch die Produkte weiterer Luxusmanufakturen wie Vacheron & Constantin in sein Sortiment auf. Spätestens als der britische Hof zur Kröning des damaligen Prince of Wales nicht weniger als 27 Diademe ordert, König Edward VII ihn zum Hoflieferanten bestellt und die Londoner Boutique von der britischen High Society gestürmt wird, ist das Haus Cartier im Uhrenolymp angekommen. Auch die Märkte im noch zaristischen Russland erweisen sich als fruchtbar; 1909 bestückt der Cartier-Shop an der New Yorker Fifth Avenue die Schönen, Reichen und Berühmten. Die Referenz an den Flugpionier Alberto Santos-Dumont entwickelt der geniale Uhrenbauer im Jahr 1904. Cartier Santos ist die erste wirkliche Fliegeruhr überhaupt, in den Siebziger Jahren wird sie im Konzept „Les Must de Cartier“ eine brillante Wiedergeburt erleben. Eine Uhrenlegende, ähnlich den Kollektionen Tank und Pasha, die in der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts im Stil des Art Déco Furore machen. Pasha war dem Sultan von Marrakesch zugeeignet und dies weckte Begehrlichkeiten bei den Maharadschas im fernen Indien.


In den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts kommen weitere gekrönte Häupter auf den exquisiten Geschmack - Cartiers Höhenflüge sind nicht mehr aufzuhalten. Bis das Erlöschen des Familienstamms im Schicksalsjahr 1965 zur Aufsplittung des Familienunternehmens führt. Aus der „Monde Cartier“ wird die „Vendome Luxury Group“. Doch den Nimbus Cartier als Synonym für sublimen Luxus und etablierten Reichtum kann dies nicht schmälern. Längst steht er für einen Lifestyle wie er luxuriöser kaum sein kann, und längst sind auch weitere Luxusproduktsegmente besetzt: Parfüm, Brillen, Seidentücher, Feuerzeuge, Schreib- und Lederwaren – die soignierten Nebensächlichkeiten eben, ohne die mondäne Frau oder der Mann von Welt nicht aus dem Haus gehen darf. Das schnörkellose, klassische Design – unverkennbar Cartier – impliziert elitäre, verfeinerte Ansprüche. 2009 begeht Cartier in den USA sein 100-jähriges Firmenbestehen, jetzt unter dem Dach des Luxusgüterkonzerns Richemond. Cartier ist weltweit führend im Schmucksegment.




Cartier-Ikone und Welt-Uhr-Erbe: Cartier Santos

Man mag es als eine Ironie der Geschichte sehen, doch das aufkommende – und alles andere als luxuriös geprägte - Flug- und Militärwesen förderte den Aufstieg der Armbanduhr. Die traditionellen Taschenuhren an der Goldkette erwiesen sich bei Kraftakten wie Erstlingsflügen oder Schlachten als unbrauchbar. Dass die Damenuhren nach der Jahrhundertwende am Handgelenk getragen wurden empfand die Herrenwelt als „unmännlich“. Doch bereits 1880 ließ Wilhelm I. für seine Marineoffiziere Armbanduhren bauen. Ab 1904 stieg der Brasilianer Alberto Santos-Dumont zu vielen Testflügen mit dem Vorläufer der Cartier Santos auf und am 12. November 1907 trug der Playboy und Flugpionier während seines spektakulären 220-Meter-Motorflugs „seine“ Santos am Handgelenk. Im ersten Weltkrieg zogen die Truppen nach, und schließlich kam die Armbanduhr auch in der zivilen Gesellschaft an. Die erste Cartier Santos brach mit den Konventionen der Zeit, nach denen eine Uhr rund zu sein hatte, und zeigte sich keck quadratisch-kantig, mit abgerundeten Ecken, die ein erhöhter Glasrand umlief und einem Lederarmband. Heute präsentiert sich die bekannteste Herren-Armbanduhr der Uhrengeschichte in drei Kollektionen: Santos de Cartier Galbée, Santos 100 und dem Klassiker Santos-Dumont, der diese Attitüde mit Alligatorleder, Goldgehäuse und einer schmaleren Lünette aufgreift. Komplikationen? Außer einer Datumsanzeige bei der Santos-Dumont Fehlanzeige. Die Santos Galbée weist sich mit den typischen kleinen Schrauben auf Gehäuse und Stahlband sowie römischen Ziffern aus. Pure Ästhetik für ästhetische Puristen. Als die Uhren in den Achtziger Jahren im Durchmesser wuchsen, wirkten die zierlichen Cartier-Durchmesser fast filigran. Heute sind sie wieder en vogue, genauso wie die Bicolor-Ausführungen, die zeitweise an Land verloren hatten.



Schwer toppbarer Luxus, Präzision für Perfektionisten

2009 präsentiert Cartier das erste komplett inhouse entwickelte Automatikwerk und zitiert mit dem Namen 1904MC das Santos-Geburtsjahr. Ein Doppel-Federhaus steigert Genauigkeit und Gangreserve, der Rotor, der bei jeder Bewegung das Automatikwerk puscht, beruht auf einem innovativen Keramikkugellager. Die „Haute Horlogerie“ betrat Cartier mit der Entwicklung des Astrotourbillon, bei dem die durch die Erdanziehung bedingte Gangabweichung mit innovativer Mechanik ausgeglichen wird. Cartier besetzt auch die Sparte Konzeptuhren, etwa mit der außergewöhnlichen ID Two, bei der ein Vakuum im Inneren des transparenten Gehäuses eine Verschraubung entbehrlich macht.



Frauenpower im Hause Cartier

„Innovation“ heißt das Credo der heutigen Cartier-Chefuhrmacherin Carole Forestier-Kasapi. Aber bereits vor ihr hatten starke, mondäne Frauen das Sagen. Jeanne Toussaint muss in den 20er Jahren mit dem absoluten Geschmack begabt gewesen sein; sie legte den Grundstock zu den Must de Cartier, denn es war die Zeit der Brilli-Zigarettenspitzen, der goldenen Kleinodien und prätentiösen Dingelchen. In den Siebziger Jahren weckte Nathalie Hocq Cartier aus dem Dornröschenschlaf. Papa Robert Hocq hatte Cartier im Jahr 1972 erworben. Seine Tochter durchlief eine ausgeklügelte Karriere, bevor sie in der Rue de la Paix neuen Schwung in alte, wenn auch bestens geölte Maschinerien brachte. Sie war ein Verkaufs- und Marketingtalent mit einem unfehlbaren Gespür für Design, Steine, Ausstellungen, Menschen, Märkte. Sie verhandelte in arabischen Harems und in New Yorker Fith-Avenue-Penthäusern. „Mademoiselle Cartier“, wie sie respektvoll genannt wurde, und ihre Angewohnheit, schwarze Zigarren zu rauchen, machten Mode. Heute heißt die internationale Marketingchefin Hélène Poulit und hierzulande Patricia Gandji. Auch in China, Korea, Mexiko und Taiwan sitzen Frauen in Führungspositionen.

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