Hublot

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Unser Leben wird von der Zeit bestimmt: Wie oft schauen wir wohl während eines einzigen Tages auf die Uhr? Wir stehen auf nach der Uhrzeit und legen uns nicht schlafen, ohne vorher die Zeit zu messen, die uns für die Nachtruhe gegönnt wird. Umso wichtiger ist es, dass wir beim Blick auf die Armbanduhr vor allem Freude empfinden und weniger Zeitdruck. Luxusuhren werden nicht nur im Ehrgeiz perfekter Technik geschaffen. Sie tragen in sich den Anspruch von Ästhetik, Eleganz und vollendeter Form. Hublot Uhren erfüllen beide Kriterien par excellence.

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Hublot im Zeitraffer

Hublot Firmengründer Carlo Crocco gründete sein Business 1975 mit der Uhrenmarke „MDM“ - Marie-Danielle-Montre“, dem Namen seiner Frau. In der Rückblende lassen sich in ihnen bereits Züge der heutigen Hublot-Uhr erkennen. Mit der Präsentation der ersten Hublot-Modellreihe auf der Baselworld 1980 trat die Marke in die Umlaufbahn der großen Luxusmarken ein. Der Markenname (deutsch: Bullauge) bezieht sich auf den Klappdeckel auf der Zifferblatt-Seite. Auch die erstmals eingesetzten Kautschukarmbänder riefen maritime Assoziationen hervor. Spätestens als 2007 die legendäre Bing Bang-Serie die Fachwelt in Erstaunen versetzte, war der Erfolg unausweichlich. Ein starkes Vertriebsnetz trug dazu bei: Den neu eröffneten Hublot-Boutiquen in Paris und St. Tropez folgten weitere 30 Luxusshops weltweit. Seit 2008 gehört das Unternehmen zur Luxusgüter-Gruppe LVMH und 2012 wurde Hublot von der „Interbrand Studie“ auf den 40. Platz der wertvollsten Schweizer Marken platziert. 2014 konnte das Unternehmen ein Zuwachsplus von 12 Prozent auf ca. 400 Millionen Franken vermelden.




Alles im grünen Bereich bei Hublot Schweiz

Der ultimative Kick, ein Denkmal, das sich Hublot selbst setzte und kein Zeitmesser, den man sich beim Uhrenkauf im Internet ins Haus holen kann. Den ungebrochenen Wert-Rekord hält die teuerste Uhr der Welt – die Hublot Big Band $ 5-Million – aus der Uhrenmanufaktur in Genf/Nyon. Dass sich Uhrenkauf im Internet heute längst auf Luxusmarken ausgedehnt hat macht auch deutlich, wie stark sich die Akzeptanz und Nachfrage von Luxusuhren erhöht haben. Eine Uhr dieser Größenordnung muss allerdings singulär bleiben, um ihren Nimbus zu wahren. Es ist weniger die technische Raffinesse, sondern der Wert von 1282 Juwelen, der diese Hublot zu einer absoluten Queen of hours macht. Uhrwerk und Form sind eher unspektakulär gehalten, der Bling Bling-Effekt wird erreicht durch das besondere Verfahren, wie die Edelsteine in das Weißgold-Gehäuse eingepflanzt wurden, ohne die Fassungen der Diamanten sichtbar werden zu lassen. 12 Diamantenschleifer, fünf Diamantensetzer und mehrere Uhrmacher schufen das Meisterwerk in 14 Monaten hingebungsvoller Arbeit. Einige Minuten nach ihrer Präsentation fand sich bereits ein Käufer. Heute ist sie in der Uhrenboutique „The Hour Glass“ auf der Orchard Road, dem feinsten Shoppingboulevard Singapurs, zu bewundern.




Eine brillante Spürnase für innovative Materialien

Die Verwendung von Kautschukarmbändern sollte erst der Anfang sein. Die hauseigene Metallurgie-Abteilung ertüftelte in Zusammenarbeit mit führenden technischen und wissenschaftlichen Institutionen der Schweiz außergewöhnliche State-of-the-art-Materialien, die die Uhrenbranche veränderten. Die bis dahin verwendeten traditionellen Edelmetall-Legierungen bekamen unschlagbare Konkurrenz durch die erste 18-karätige, absolut kratzfeste Goldlegierung, die bis heute unübertroffen ist. Kontinuierlich setzte Hublot auf ausgefallene Materialien, um sich auf dem Markt der hochwertigsten Luxusuhren klar unterscheidbar zu machen. Materialforschung und Farbkreation als Ideenumschlag wurden zum Zeitgeber des Unternehmens. Die Hublot-typische Kombination aus Gold, Keramik, Magnesium, Titan, Kautschuk wurde mehrmals international ausgezeichnet.

Der dezidierte Wille Spektakuläres in der Kreation hervorzubringen wird spürbar in einer jüngeren Schöpfung, der „Tabak-Uhr“, der Classic Fusion Forbidden X oder der in gerade mal 30 Exemplaren aufgelegten Classic Fusion Tourbillon. Erst nach Aufklappen eines Zigarren-Humidors gibt sie sich als Uhr zu erkennen. Der Blick fällt auf ein Zifferblatt das aus feinstem dominikanischen Tabak von der Plantage Arturo Fuente besteht. Natürlich mussten die Tabakblätter erst mit einem Spezialharz uhrentauglich gemacht werden, um Form und Farbe nachhaltig bewahren zu können. Die Keramiklünette spiegelt das Braun des Tabaks wider. 2013 folgte ein Modell aus roter Keramik, 2015 eine Uhr aus Naturfasern, die umweltfreundlicher als die Carbon-Armbanduhr hergestellt werden kann. Die 2005 erschienene Modellserie Big Bang geriet zum Bestseller.




„First, different, unique“: Hublot und der Sport

Wie andere Uhrenmanufakturen von Weltrang setzt Hublot auf die magische Verbindung von Sport und Luxusuhr. Als Hublot die offizielle „FIFA-Uhr“ entwickelte und sich als Zeitmesser bei den Fußballweltmeisterschaften in Südafrika und Brasilien engagierte, konnte das Unternehmen bereits auf eine lange Sponsorenlaufbahn mit dem Schweizer Fußballverband, der mexikanischen Fußballföderation und als Partner von Diego Maradona verweisen. Der Firmen-Schriftzug auf den Schildern der FIFA-Schiedsrichter besiegelte sprichwörtlich den Einzug ins Finale. Um der Qualifikation Ehre zu erweisen, widmete Hublot allen Fußball-Weltmeisterschaften eigene Uhrenkollektionen. Auch eine Partnerschaft mit Ferrari schlug sich in verschiedenen Ausführungen der Big Bang Ferrari als Hommage an den Rennsport nieder. Ihr Steckbrief: 72-Stunden-Gangreserve, limitiert auf 250 Stück, Graue oder schwarze Keramik, 4,5 mm-Gehäuse, Titanschrauben, Senkkopf, Saphirglas mit Innen- und Außenanti-Reflexbeschichtung, HUB 1214 Unico Uhrwerk.

Auf dem Zifferblatt springt das Ferrari nachempfundene Pferd, satinierte und rhodinierte Indizes bewegen sich auf grauer Keramik oder in rotem Lack auf schwarzem Grund. Kautschuk-Armband mit Stripes. Das Engagement für den World Boxing Council, dem weltweiten Boxsport-Dachverband, wurde aus eigener Begeisterung geboren. Es brachte 12 außergewöhnliche und 12 Box-Legende zugeeignete Uhren hervor. Alle Exemplare wurden mit der handschriftlichen Signatur veredelt. Der Versteigerungserlös von über $ 1 Million Dollar kam den Wohltätigkeitsinitiativen, Alters- und Notfallfonds des World Boxing Council zugute. Im Mai 2015 trat Hublot gemeinsam mit dem bis dahin ungeschlagenen Box-Champion Floyd „Money“ Mayweather in Las Vegas vor die Kameras und präsentierte vor dessen Kampf gegen Manny Pacquiao das für diesen Event gefertigte Sondermodell King Power WBC Full Pave mit Smaragden.




Kuriosität am Rande – typisch Hublot

Einen Rückgriff in die Historie wagt Hublot zur Baselworld 2012 mit dem Prinzip des Antikythera-Mechanismus. Mit ihm bestimmten die Griechen der Antike den Durchgang der Planeten. Die neuzeitliche Sensation, eine Armbanduhr, kaum größer als eine Briefmarke, bietet dem Kalender der Panhellenischen Spiele, den Mondphasen, der Position der Sonne innerhalb der Sternbilder und anderen antiken Zyklen Platz. Heute ist diese Rarität im Pariser Musée des Arts et Métiers zu sehen.

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